Die Geburtsstunde von „Introvertiert: Jenseits der Klischees!“

Podcast für Introvertierte

000: Warum heißt dieser Podcast „INTROVERTIERT: Jenseits der Klischees!„? Wer bin ich und was habe ich mit diesem Podcast vor? Warum bist du hier richtig und weshalb du unbedingt erfahren musst was Introvertiert sein wirklich bedeutet? Darüber spreche ich in dieser allerersten Episode meines Podcasts.

Juhu! Ich freue mich total, dass es jetzt wirklich losgeht! 😀

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Weiterführende Links:

Blogartikel: Bist du vielleicht auch introvertiert? Bedeutung und Klärungshilfe

Meine Bücher: „Leise überzeugen: Mehr Präsenz für Introvertierte“ und „30 Minuten Selbstbehauptung“

Webseite von Frank Katzer: Internet Praxistipps

 

Textversion:

Klischee lässt grüßen!

Vielleicht hast du dich gefragt, was es mit diesem Titel auf sich hat: INTROVERTIERT: JENSEITS DER KLISCHEES! Das erkläre ich dir anhand einer Geschichte.

Im Herbst 2015 fuhr ich nach Bonn zum InspiCamp, einer Veranstaltung für Online-Unternehmer, die von Marit Alke und Katrin Linzbach veranstaltet wird. Heute ist es für mich eine Standard-Veranstaltung. Damals kann ich da nur ganz wenige Leute.

Für mich als introvertierte Person ist es immer echt anstrengend auf größere Veranstaltungen zu gehen, wo ich kaum Menschen kenne. Das kostet einfach sehr viel Energie. Warum das so ist wird natürlich das Thema in diesem Podcast sein.

Podcast für IntrovertierteIch komme da also an nach einer fünfstündigen Autofahrt, was an sich schon recht anstrengend ist. Bevor ich rein ging überlegte ich mir, ob ich mir tatsächlich mein T-Shirt mit der Aufschrift „Introvertiert sein ist cool!“ überziehe. Ist ja eine Ansage mit der Wahrscheinlichkeit dass ich angestarrt werde. Aber ich mich dafür entschieden und gehe mit klopfendem Herzen in den Raum der schon komplett gefüllt ist. Puh!

Es ist so das eine neue Location, neue Menschen, viele Menschen, viele unbekannte Menschen unglaublich viele Informationen bedeuten, die zu verarbeiten sind. Und ein introvertiertes Gehirn verarbeitet das alles sehr intensiv, deswegen ist es im ersten Moment einfach nur erschlagend. Deswegen brauchen wir erst mal Zeit, um uns in einer neuen Umgebung zurechtzufinden bevor wir überhaupt in Kontakt gehen können.

Und auf einmal sehe ich Frank Katzer. Wir kannten uns von Facebook und freuten uns aufeinander. Ich also auf Frank zu, total glücklich dass ich ein bekanntes Gesicht sehe und nicht lose im Raume herumstehen muss. Wir haben uns total gefreut und uns umarmt. Das war einfach schön, dieses Gefühl sich schon zu kennen und so sanft anzukommen. 😀

Wirklich ich von der Seite von einer anderen Teilnehmerin gesagt: „Ha, das ist jetzt aber nicht wirklich introvertiert!“ Nach einer kurzen Schockstarre habe ich sie dann gefragt was sie dann meint was introvertiert sein überhaupt bedeutet. Ihre Antwort (in etwa): „Still, leise und unauffällig reinkommen“.

Äh … Merkst du was? Genau: Klischee lässt grüßen!

Lass uns den Begriff „Introvertiert“ kurz klären

Es ist ja noch keine neue Erfahrung für mich, denn ich begegne solchen Klischees ständig. Und ich werde nicht müde, einen Erklärbären zu machen, um Menschen, die diese Meinung vertreten zu erklären was Introvertiert sein bedeutet und was nicht. Darüber werden wir hier noch sprechen.

Wie geht’s aber erst mal darum dir anhand von dieser Geschichte zu zeigen, wie dieser Begriff INTROVERTIERT merkwürdig [oft sehr negativ] behaftet ist. Ich selbst erlebe es immer wieder, dass ich mich tatsächlich dafür rechtfertigen muss introvertiert zu sein, obwohl ich diesen Klischees nicht entspreche.

  • Weil ich nicht leise spreche.
  • Weil ich offen auf andere Menschen zugehen kann, wenn ich das möchte.
  • Weil ich die Menschen in die Augen sehe beim Sprechen, statt auf meine Schuhe (ja, auch das habe ich mir schon anhören dürfen).
  • Weil ich keine Angst habe mich sichtbar zu machen und auf eine Bühne zu gehen.
  • Weil ich meine Meinung vertrete,

kann ich nach einer solchen Meinung nicht introvertiert sein. Was komplett lächerlich ist!

Das liegt natürlich daran das Begriff Introvertiert aus welchen Gründen auch immer mit schüchtern, sozialphobisch, auf jeden Fall mit sozial gehemmt verbunden wird.

Deswegen erkläre ich immer wieder, dass introvertiert sein mit Energie zu tun hat, dass wir, Introvertierten, im Kontakt mit anderen Menschen Energie verbrauchen und dann Zeit für uns allein brauchen, um wieder Energie aufzuladen. Das ist im Grunde der größte Unterschied zwischen Introvertierten und Extrovertierten. Denn Extrovertierte laden ihre Energie in Kontakt mit anderen Menschen auf und verbrauchen sie, wenn sie alleine sind.

Das heißt, wir sprechen hier über verschiedene Energiegewinnungs- und verbrauchsverfahren im Gehirn und im Nervensystem. Das das führt natürlich dazu, dass wir, Introvertierten, nicht ewig unter Menschen sein wollen und können, weil es uns ermüdet und überreizt. Und dass wir uns nach Zeiten unter Menschen einfach für uns zurückziehen müssen, damit wir Freude am Miteinander haben.

Aber das bedeutet keineswegs, dass unsere Introversion darauf zurück schließen lässt, dass wir sozialgehemmter sind als Extrovertierte. Wir machen’s halt nur anders

  • Wir quatschen nicht so viel und hören dafür mehr zu.
  • Wir denken nach, bevor wir sprechen.
  • Wir überlegen ganz genau wann wir in Kontakt gehen und wann es uns zu viel ist.

All das kann natürlich in einer komplett auf Extraversion ausgerichteten Gesellschaft als irgendwie anders wirken. Genau, anders. Aber objektiv betrachtet nicht schlechter, nicht besser, nicht unerwünschter, nicht erwünschter. Einfach nur anders als das angebliche Maß der Dinge.

Und mit Schüchternheit hat Introversion auch nichts zu tun. Boe, ich habe schon Fusseln am Mund vom ewigen Wiederholen 😉

Du siehst also, ich muss mich tatsächlich dafür rechtfertigen, dass ich introvertiert bin. Und das nur weil die meisten eine sehr schräge Assoziation zu diesem Begriff haben.

Also verstehst du jetzt sicher auch, warum dieser Podcast „IINTROVERTIERT: Jenseits der Klischees!“ heißt und auch die Intro/Outro Musik anders ist, als man klischeemäßig es erwarten können: Rockmusik statt stillen Klavierklängen 😉

Nun zu mir: Wer ist Natalie Schnack?

Beginnen möchte ich mit meiner Herkunft. Falls du dich schon mal gefragt hat, was für einen Akzent ich habe, es ist ein Akzent aus dem Russischen. Ich bin 1972 in Kasachstan, also in der ehemaligen Sowjetunion, geboren als Nachkomme deutscher Aussiedler. Und 1994 bin ich zusammen mit meiner Familie nach Deutschland ausgewandert.

Wenn du über diese Hintergründe mehr erfahren willst, empfehle ich dir ein Interview, das Thomas Reicht mit mir geführt hat: ZUM INTERVIEW (Externer Link)

Bevor ich mich 2009 selbständig gemacht habe, habe ich 10 Jahre im großen Medienkonzern gearbeitet. Zuletzt war ich als Wirtschaftsingenieurin das Bindeglied zwischen Technik und Kunden in einer Druckerei.

Seit 2009 arbeite ich mit Selbständigen und nach dem ich mein Buch „Leise überzeugen: Mehr Präsenz für Introvertierte“ geschrieben habe, habe ich mich auf introvertierte Solo-Unternehmer spezialisiert.

Wenn du mehr über mich und meine Arbeitsweise erfahren willst, dann gehe auf „ÜBER MICH„- und „MIT MIR ARBEITEN„-Seiten.

Die Reise zu diesem Podcast

Vorgehabt habe ich es schon lange, in meinen Zielen für 2015 gehörte ein Podcast schon ganz klar zu meiner Marketingstrategie. Und als ich 2016 nach mehreren Anläufen eigentlich schon aufgeben wollte, erblickt dieser Podcast nun jetzt das Licht der Welt! Juhu! Ausdauer und Hartnäckigkeit zahlen sich einfach aus bei solchen Vorhaben. 👍

Um welche Themen wird es bei diesem Podcast gehen und an wen wende ich mich

Ich bin ein Business-Coach und das ist ein Business-Podcast. Meine Wunschkunden und damit auch meine Wunschhörer sind Selbständige, die sich ein Business aufbauen wollen, in dem sie sich frei fühlen: finanziell, zeitlich, persönlich und auch örtlich. Und ich spreche vor allem introvertierte Solo-Unternehmer an.

Daher werden folgende Themen im Vordergrund stehen:

  • Introversion
  • Verbindung zwischen Introversion und dem Businessaufbau
  • Energiemanagement für introvertierte Solo-Unternehmer (unsere Herausforderung Nr. 1)
  • Marketing und Kundengewinnung für introvertierte Solo-Unternehmer.

 

Jetzt weißt du, worum es in diesem Podcast gehen wird. Und ich freue mich sehr, die als Hörer/Hörerin für meinen Podcast zu gewinnen.

Herzliche Grüße

Natalie 😀

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