Bist du vielleicht auch introvertiert? Bedeutung und Klärungshilfe

bin ich introvertiert

Eigentlich war diese Woche ein Artikel mit dem Titel: „Warum sich kein Introvertierter dafür schämen sollte, introvertiert zu sein“ geplant. Doch jetzt stelle ich fest, dass noch viel wichtigeres davor kommen muss. Nämlich die Frage: Was heißt denn überhaupt, introvertiert zu sein.

In meiner Facebook-Gruppe „Introvertiert und erfolgreich als Solo-Unternehmer“ gab es nämlich Irritationen dazu, die mir zeigen, wie wenig die meisten Menschen davon wissen.

Unattraktive Langweiler und nichtssagende Graumäuse?

Hässliche Hornbrille, Mundgeruch, von Motten zerfressener Pullunder, kein Blickkontakt, kriegt den Mund nicht auf, hockt allein in einem voll gemüllten Zimmer und hackt irgendwelche Programme? Ist das so ungefähr das Bild einer introvertierten Person, das in den meisten Hirnen hierzulande herumgeistert? Ich gebe zu, ein sehr dick aufgetragenes Klischee. 😉 Dennoch.

Überleg mal ganz kurz, wie sieht jemand für dich aus, den du spontan als introvertiert bezeichnen würdest oder früher bezeichnet hast?

Es kann sein, dass du da schon aufgeklärt bist, weil du dich mit dem Thema auseinander gesetzt haben. Oder weißt aus deiner eigenen Erfahrung, wie nervig solche Vorurteile sind.

Was ich selbst ständig erlebe, ist Folgendes: Wenn ich sage, dass ich introvertiert bin, bekomme ich sehr oft als Antwort so etwas wie: „Hä? Du und introvertiert? Dann bin ich der Kaiser von China!“

Wenn ich dann nachfrage, wie jemand Introvertiertes denn deren Meinung nach ist, dann kommt meist die Beschreibung einer schwer gehemmten, schüchternen oder sozialphobischen Person. Das zeigt mir immer wieder, dass die wenigsten wissen, was Introversion tatsächlich ist.

Auch viele Introvertierten haben oft keine Ahnung davon und wissen nicht, dass sie dazu gehören. Meist fühlen sich nur schüchterne Menschen mit großen Kontaktschwierigkeiten von dem Begriff angesprochen. Was schlicht falsch ist.

Das Wissen um Introversion ist nicht neu, aber komischerweise wenig verbreitet

Zwar hat C.G. Jung schon 1921 die Unterschiede zwischen der Introversion und Extraversion beschrieben und es gab viel Forschung auf diesem Gebiet. Doch die Vermischung mit der Schüchternheit ist nach wie vor sehr präsent.

Es gibt auch kaum Lobby für Introversion. Erst seit ein Paar Jahren gibt es überhaupt Literatur jenseits psychologischer Fachbücher, die sich mit diesen Unterschieden befasst.

Nach 90 Jahren also, als Susan Cain im Jahre 2011 mit „Still – Die Kraft der Introvertierten“ und darauf basierend Sylvia Löhken mit „Leise Menschen – starke Wirkung“ Bestseller landeten, bekam das Thema Auftrieb.

 

Davor wusste ich nur:

„Ich mag keinen Small Talk. Ich bin mir selbst genug. Stille ist so wunderbar. Ich will nicht immer reden. Unter Menschen bin ich schnell erschöpft und überreizt. Ich denke viel über mich und die Welt nach. An fremde Menschen und Umgebungen muss ich mich erst gewöhnen. Ich beobachte erst und halte mich lieber im Hintergrund. Lasst mich doch alle in Ruhe, wenn ich in eine Sache vertieft bin!“

Auszug aus dem Vorwort zu meinem 2014 erschienen Buch „Leise überzeugen: Mehr Präsenz für Introvertierte“

Doch habe ich auch andere Seiten an mir: Ich lache gern, treffe mich gern mit tollen Menschen, stehe gern auf der Bühne, sowohl als Improvisationstheater-Spielerin als auch Vortragende. Ich bin auch nicht wirklich schüchtern. Und leise sprechen tue ich auch selten. Auch kann ich reden, wie ein Wasserfall, wenn mich ein Thema wirklich interessiert. Und ich habe schon gesagt bekommen, dass ich einen intensiven Kontakt allein mit meinen Augen aufbauen kann. Also auch das mit dem fehlenden Blickkontakt passt nicht. 😉

Mich hat das alles lange Zeit sehr irritiert. Denn ich merkte, ich kann mich allein mit dem „Leisesein“ nicht identifizieren, weil ich so viele andere Seiten habe. Andrerseits merke ich immer wieder, wenn ich mit so richtig Extravertierten zu tun habe, dass ich ganz sicher nicht extravertiert bin.

Und als ich meine eigenen Klischees zum Thema Intro- und Extraversion überprüft habe und mir nur die Definitionen angeschaut habe, was das im Einzelnen bedeutet, habe ich verstanden, worauf bei dieser Unterscheidung wirklich ankommt.

Was ist überhaupt Introversion

Introversion ist genau wie Extraversion angeboren. Dabei geht es darum, wie Informationen im Gehirn verarbeitet werden, welche Nervenbahnen zuständig sind und welche Botenstoffe ausgeschüttet werden. Und in diesem Zusammenhang gibt es unterschiedliche Arten der Energiegewinnung.

So wurden folgende Unterschiede im Vergleich zu Extravertierten festgestellt:

  • Bei den Introvertierten sind andere Hirnregionen bei der Verarbeitung der Informationen aktiv. Sie sind auch dann aktiv, wenn keine Reize von außen kommen. Das heißt, das Hirn arbeitet immer, auch wenn sie allein sind. Was dazu führt, dass sie sich nie mit sich selbst langweilen.
  • Die Nervenbahnen sind bei den Introvertierten länger, was mehr Energie verbraucht. Und in manchen Situationen brauchen sie daher etwas mehr Zeit, um neue Dinge einzuordnen, zu verarbeiten und eine Meinung dazu zu bilden. Dafür ist die Meinung dann wirklich fundiert.
  • Der Mandelkern im Gehirn der Introvertierten ist leichter erregbar und reagiert stärker auf Umweltreize. Das führt zu einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis. Also ist es ihnen wichtig, in einer neuen Umgebung erst zu beobachten bevor sie dann aktiv zu werden, wenn sie die Situation besser einschätzen können.
  • Introvertierte reagieren weniger auf Belohnung und Anreize von außen. Dadurch wirken sie eher autonom. Sie empfinden auch seltener und weniger intensiv Gefühle wie Begeisterung und Euphorie. Deswegen kommen sie manchmal ernsthafter rüber.

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal, das man auch leicht bei sich selbst und anderen nachvollziehen kann:

Introvertierte Menschen gewinnen ihre Energie durch das Alleinsein und verbrauchen ihre Energie, wenn Sie unter Menschen sind.

  • Sie gehen also ungern auf Parties, treffen sich lieber mit ein Paar Freunden in privater Atmosphäre.
  • Sie brauchen viel Zeit für sich.
  • Sie sind am leistungsfähigsten und kreativsten, wenn sie allein arbeiten und nicht in Gruppen.
  • Wenn sie viel unter Menschen waren, müssen sie sich unbedingt allein erholen. Sonst fühlen sie sich völlig ausgelaugt und reagieren gereizt.

Bei den Extravertierten ist es andersherum, Sie gewinnen Energie durch Kontakt zu anderen und verlieren, wenn sie allein sind.

Introversion ist nur ein Merkmal der Persönlichkeit

Nun ist es so, dass jeder Mensch natürlich weit mehr ist als nur intro- oder extravertiert. Unsere Persönlichkeit ist sehr komplex und setzt sich aus vielen verschiedenen Teilen zusammen. Zugegeben, dieses eine Merkmal kann eine sehr große Bedeutung für die Ausbildung vieler anderen Merkmale sein. Dazu schreibe ich demnächst mehr.

Im Allgemeinen bin ich mit sicher, dass man Introvertierte genauso wie alle Menschen in 3 Typen aufteilen kann, wie ich es auch in „Leise überzeugen“ beschrieben habe:

1. Der Erkenntnistyp ist besonders stark in Denken und Logik.
2. Der Beziehungstyp ist besonders stark im Fühlen und Wahrnehmen.
3. Der Handlungstyp ist besonders stark darin, aktiv zu werden und Dinge umzusetzen.

Doch dazu in einer anderen Stelle mehr, das würde hier sonst den Rahmen sprengen. Wenn du trotzdem schon jetzt interessiert bist, herauszufinden, zu welchem Typen du selbst gehörerst, hier kannst du den Typentest downloaden, der zu meinem Buch gehört: Typentest downloaden.

Fazit: Introversion hat rein gar nichts mit Schüchternheit, also Menschenscheu zu tun

Es kann natürlich sein, dass ein Introvertierter auch noch schüchtern ist, das kann man nicht ausschließen. Dennoch eines ist klar: das eine hat mit dem anderen keinen unmittelbaren Zusammenhang!

Gut, dass wir das nun geklärt haben! 🙂

Und jetzt bist du dran:

Ich freue mich sehr darauf, zu erfahren, ob und welche Erkenntnisse du für dich aus diesem Artikel gezogen haben. Oder hast du vielleicht eine ganz andere Meinung?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Komm gern in meine Facebook-Gruppe „Introvertiert und erfolgreich als Solo-Unternehmer“

Literaturhinweise:

Susan Cain: Still: Die Kraft der Introvertierten

Sylvia Löhken: Leise Menschen – starke Wirkung: Wie Sie Präsenz zeigen und Gehör finden

Sylvia Löhken: Intros und Extros: Wie sie miteinander umgehen und voneinander profitieren
(Ist keine Empfehlung, denn das Buch ist nicht so leicht zu lesen und nur für die interessant, die mehr in die Tiefe und Wissenschaftlichkeit bei den ganzen Unterschieden zwischen den Introversion und Extroversion gehen wollen).

Mein Buch „Leise überzeugen: Mehr Präsenz für Introvertierte. Der Ratgeber für Alltag und Beruf

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18 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Natalie,

    ein sehr aufschlussreicher Artikel. Dass Informationen unterschiedlich verarbeitet werden, war mir bewußt, aber worin die genauen Unterschiede liegen, ist neu für mich – sehr interessant!
    Mein Bild von Introversion hat sich schon bedeutend gewandelt, seit ich dich kenne.
    Vielen Dank für die Aufklärung 🙂

    Lieben Gruß
    Jutta

  2. Hab mich noch nicht besonders mit dem Thema auseinander gesetzt, bis jetzt, bin auch völlig zufällig hier gelandet und habe bis zu Ende sehr interessiert gelesen.

    Schön, so unverhofft und ungeplant, auf ein interessantes Blog und ein interessantes Thema zu stoßen!

    Herzlichen Dank für’s Schreiben und Teilen!

  3. Hallo Natalie

    Schöner Artikel. Bezeichne mich schon seit langem als introvertiert und las auch schon einige Bücher darüber.

    Aber wundere mich immer wieder, wenn ich nach auswärtigen Terminen nudelfertig bin und alleine sein möchte. Dank Deinem Beitrag ist dies wieder mal in meinem Bewusstsein angekommen 🙂

    Danke und liebe Grüsse
    Karin

  4. Sehr spannend und erkenntnisreich die Informationen aus deinem Artikel, liebe Nathalie, so intensiv habe ich mich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, obwohl ich seit ein paar Jahren immer mehr Anzeichen von Introversion bei mir erkenne und das früher in Situationen, wo das offenbar und herausfordernd wurde, nicht verstanden habe. Z.B. beim Thema Rückzug zum Energie auftanken nach viel Begegnung im Aussen. Umgekehrt erlebe ich auch, dass ich Kontakt zum Auftanken brauche, wenn ich zuviel Zeit in meiner eigenen Welt verbringe, was ich sehr gerne tue. Ich bin gespannt auf mehr Input von dir!!

    1. Liebe Tilly,

      dachte ich es mir 😀
      Eigentlich bist du keine von den „offensichtlich Introvertierten“, aber ich habe es oft im Gefühl 🙂

      Freue mich sehr, dass du dich wieder erkennst. Und im Übrigen heißt es natürlich nicht, dass wir keinen Kontakt wollen. Ich habe auch Phasen, wenn ich sehr viel für mich war, in denen ich wieder Lust habe, mich richtig unter’s Volk zu mischen. Hält aber nur ein Paar Stunden, dann ist auch wieder gut und ich freue mich auf meinen Rückzug 😉

      Bis bald.
      Herzliche Grüße
      Natalie

  5. Hallo Natalie,

    danke für den interessanten Artikel! 🙂

    Ich bin auch einen von den nichtschüchternen Introvertierten und erkenne mich in vielem, was Du geschrieben hast, wieder.

    Eigentlich komme ich damit sehr gut klar, nur hin und wieder wird mir dieses zurückziehen, autonom sein oder erst mal beobachten als Arroganz ausgelegt.

    Was ich auch nicht wußte ist, dass bei Introvertierten der Mandelkern größer ist, macht sich bei mir eindeutig sehr stark bemerkbar, wenn ich vor anderen Menschen reden muss oder auf der Bühne stehe – ich merke aber auch, dass es besser wird, wenn ich es häufiger mache und daher mehr daran gewöhnt bin.

    LG,
    Katharina

    1. Liebe Katharina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Freue mich sehr, dass du dich im Artikel wieder erkennst! Ja, die Sache mit der vorgeworfenen Arroganz höre ich öfter, auch wenn ich sage, dass ich keinen Small Talk mag 😉 Tja, dann ist es so. Wer sich Mühe macht, genauer nachzufragen, wird erfahren, was wirklich ist.

      Und schöne Grüße an deinen Mandelkern von meinem 😀

      Herzliche Grüße
      Natalie

  6. Liebe Natalie,

    danke für deinen Artikel. Einiges ist mir ja schon geläufig, da mein Thema die Psycho-Physiognomie ist. Da gibt es das „Empfindungsnaturell“. Die Introvertierten gehören zu dieser Spezies .
    Die Erklärung das Gehirn und die Nervenbahnen betreffend sind mir dann doch neu. Wieder was gelernt ;-)!

    Übrigens genau wie bei dir: Mir glaubt keiner, dass ich introvertiert bin.
    Liebe Grüße
    Rosel

  7. Hallo Frau Schnack,

    ich habe über ihren Artikel bei liebedeinekilos zu ihnen gefunden. Seit ich denken kann bin ich Introvertiert. Schon als Kind wusste ich, bei mir ist etwas anders. Den Satz, den ich stets in meiner Kindheit und auch noch als junge Erwachsene hörte: Warum sagst du nichts, du bist immer so still! Dabei sagte ich schon etwas. Aber stets nur dann, wenn es auch etwas zu sagen gab. Dieses wurde aber seltenst bemerkt :)). Heute wie damals habe ich mich aber nie davon beeindrucken lassen, was mich manchmal etwas wundert, aber in diesem Bereich war ich immer ich.
    Was ich in ihrem Artikel nun gefunden habe ist sehr interessant, denn manches habe ich gar nicht mit meiner Introvertiertheit in Verbindung gebracht. Mein Mann ist Extravertiert und obwohl er Verständnis hat, kann er manches nicht nachvollziehen, weil ich für manches auch keine Erklärung hatte. Jetzt habe ich eine. Ich finde mich in ihrem Artikel zu 100% wieder. Ich merke gerade wie eine Erleichterung über mich kommt.
    Herzlichen Dank.

    Liebevolle Grüße
    Petra O.

    1. Liebe Petra,

      vielen Dank für Ihren so schönen Kommentar!
      Ich kenne das mit dem extravertierten Mann nur zu gut, habe selbst einen 😉

      Ich wünsche Ihnen alles Gute und schön, dass Sie Erleichterung für sich mitgenommen haben – das war meine Absicht!

      Herzliche Grüße
      Natalie Schnack

  8. Hallo Natalie,
    vielen Dank für deinen Artikel. Ich hatte dieser Tage schon einen anderen Artikel über Introvertiertheit gelesen, den ich sehr interessant und spannend fand. Du bestätigst, was ich dort schon erfahren habe.

    Als Kind und noch lange danach war ich nicht nur schüchtern sondern auch sehr ängstlich allem Neuen Unbekannten gegenüber. Wurde ich angesprochen, habe ich keinen Ton herausgebracht und das alles hat sich auch negativ auf die schulische Laufbahn ausgewirkt. Denn damals wurden Kinder eher in Schubladen gesteckt, statt zu hinterfragen, was für Gründe ein bestimmtes Verhalten hat. Aus diesen Erfahrungen erwuchs eine große Unsicherheit und auch das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl litten darunter.

    Das ich introvertiert war, wusste ich also schon lange und hielt es immer für einen Makel. Im Laufe der Zeit, lernte ich aus mir herauszugehen. Um mich im Berufsleben zu behaupten, musste ich mit Menschen zusammen- und mit ihnen arbeiten. Ich habe herausgefunden, dass mir das Spaß macht und dass ich ein empathischer Mensch bin. Geht es den Menschen in meiner Umgebung gut, geht es mir auch gut.

    Ich lernte vor anderen zu reden und mein wissen weiter zugeben. Was mir auch ungeheuren Spaß macht. Ich bin mittlerweile gerne in Gesellschaft und werde von meinen Mitmenschen akzeptiert. Man schätzt mich und meinen Humor. Nun dachte ich, ich hätte diesen Makel „Introvertiertheit“ hinter mir gelassen. Habe mich aber immer wieder verunsichert gefühlt und ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn mir nicht nach Gesellschaft war. Wenn ich dies als unangenehm und Belastung empfunden habe. Wenn ich nach Ausreden gesucht habe, um mich davor zu „drücken“.

    Jetzt weiß ich, dass ich immer noch Introvertiert bin. Und das kann ich jetzt akzeptieren. Ich brauche kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn meine Energie verbraucht ist und ich einfach wieder meine Akkus aufladen muss. Danke dafür 🙂

    1. Liebe Heike,

      ganz herzlichen Dank für deine wunderbare Geschichte! Ja, viele Introvertierte haben auch mit Schüchternheit zu tun. Um so schöner zu lesen, wie gut du deinen Weg gegangen bist. Die Ängste sind kein Schicksal und man kann ihnen immer begegnen.
      Introversion ist etwas, was uns immer bleibt und mit ihr sind viele wunderbare Schätze verbunden, wie zum Beispiel deine Empathie.
      Ich freue mich sehr, dass du kein schlechtes Gewissen mehr hast, wenn dir mal nicht Gesellschaft ist und du deine Akkus wieder aufladen musst. So soll es sein und genau das ist unter anderen das Ziel meiner Arbeit: dass wir es uns erlauben, zu unseren Bedürfnisse zu stehen und danach zu leben.

      Ich wünsche dir nur das Beste mit deinen neuen Erkenntnissen!

      Herzliche Grüße
      Natalie

  9. Die landläufige Meinung: Introviertiert = schlecht im Sinne von Langweilig, schüchtern und extroviertiert = gut im Sinne von aufgeweckt, unterhaltsam ist doch wirklich Schnee von gestern. Ich als Führungskraft und Trainer weiß, dass beide immer abhängig von der konkreten Person sind und beides seine Berechtigung und Bereicherung hat.

    Deshalb finde ich ihren Artikel auch prima, weil er mit Vorurteilen und Schubladendenken weiter aufräumt. Vielen Dank!!

    1. Lieber Herr Kollege,

      vielen Dank für Ihre Wertschätzung und dafür, dass Sie Ihre Erfahrungen teilen. Es ist mir ein echt großes Anliegen, mit solchen Klischees aufzuräumen.

      Herzliche Grüße
      Natalie Schnack

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