Warum für mich Sichtbarkeit weit mehr ist, als die Anzahl von „Gefällt mir“

 

Als ich vor drei Jahren, also 2012, den Namen meines Business von „Coach für Selbstmarketing.Selbstpräsentation.Improvisation.“ zu „Sichtbarkeits-Coach“ geändert habe, hatte der Begriff Sichtbarkeit bis auf Wikipedia und Duden kaum Ergebnisse hervorgebracht. Das war klasse, denn ich fand meinen alten Namen aus folgenden Gründen nicht mehr passend:

  1. Der Begriff Selbstmarketing war recht abgegriffen und mit zu vielen Vorurteilen behaftet. Erinnern Sie sich nur an solche Assoziationen wie: „Mein Auto, mein Haus, mein Boot.“ 😉
  2. Es sollte ein selten verwendeter Begriff sein, um die Austauschbarkeit zu verhindern. Das hat nun nicht ganz geklappt, dazu weiter unten mehr. 😉
  3. Doch der wichtigste Grund war und ist, dass es mir hauptsächlich nicht um die Pläne und Maßnahmen der Vermarktung an sich geht.
    Sehr viel spannender finde ich herauszufinden, warum manche Menschen sich so schwer damit tun, die Marketing-Ziele und -Maßnahmen, die sie sich vorgenommen haben, umzusetzen. Das ist total mein Ding! Doch dazu muss ich etwas ausholen.

Ich freue mich, wenn Sie etwas Zeit mitgebracht haben, denn dieser Artikel ist ziemlich lang geworden. Dafür erfahren Sie alles über meine Sicht auf die echte Sichtbarkeit.

Und wenn Sie keine langen Texte lesen mögen, hören Sie sich diesen Artikel doch einfach an:

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Schon 2011/2012 beim Konzipieren meiner Bücher habe ich gemerkt, dass das eigentliche Problem, warum manche Menschen sich schwer tun, sich selbst und ihre Themen überzeugend darzustellen, um möglichst viel Aufmerksamkeit und Bekanntheit zu erzeugen und letztlich so mehr Kunden, einen Aufstieg und am Ende mehr Geld zu haben, ein ganz anderes war, als die Ansätze des (Selbst-)Marketings sie hätten lösen können.

Früher ging es vor allem um das WAS und um das WIE

Früher erarbeitete ich mit meinen Kunden Strategien, WAS sie konkret machen sollten, also welche Maßnahmen sie umsetzen mussten, um Ihre Ziele zu erreichen. Und wir entwickelten Wege, WIE das Ganze vonstatten gehen sollte, so dass sie zu ihnen und ihrer Persönlichkeit passten.

Es war mich schon immer wichtig, dass ich da nichts aufstülpe. Denn ich fand schon damals, dass es nichts bringt, wenn Menschen sich Dinge vornehmen, die gar nicht zu ihnen und ihren Bedürfnissen passen.

Hier ein Paar kleine Beispiele, damit Sie nachvollziehen können, was ich genau meine:

  • Mit einer Selbständigen, die Kunden über das Netzwerken gewinnen wollte, haben wir passende Netzwerke recherchiert und die für sie passende Vorgehensweise erarbeitet, mehr interessante Menschen kennenzulernen. Auch haben wir wir Wege kreiert, um diese Kontakte dann auf verschiedenen Kanälen so „warmzuhalten“, dass sie eines Tages zu Empfehlern oder Kunden werden können.
    Oder
  • Mit einem Angestellten, der die nächste Stufe auf der Karriereleiter machen wollte, entwickelten wir Wenn-Dann-Strategien, um den Chef kontinuierlich und charmant über die Qualität und Erfolge eigener Arbeit zu informieren, ohne aufdringlich zu sein. Mit dem Ziel, bei der nächsten Beförderungs-Möglichkeit als ein logischer und vielversprechender Bewerbungs-Kandidat wahrgenommen zu werden.

Gegen diese Vorgehensweise ist nach wie vor nichts einzuwenden. Doch wenn es so einfach wäre …

Heute weiß ich: Es geht nur selten um das WAS und um das WIE

Ich habe mich sehr oft gewundert, warum manche meiner Kunden das Besprochene sofort umsetzten. Doch die Mehrheit setzte gerade das, was sie am weitesten gebracht hätte, wenig bis kaum um. Obwohl alles bis ins kleinste Detail besprochen war. Obwohl sie es eigentlich wollten. Obwohl wir kontinuierliche Updates verabredeten, um den Umsetzungsdruck zu erhöhen. Es gab sehr viele meist plausible „Das habe ich nicht geschafft, weil …“-Begründungen. Doch ich spürte, dass da was grundsätzlich nicht stimmte.

Wenn ich mit meinen Coach-Kollegen bei unseren Interventionstreffen darüber gesprochen habe, beklagten sie sich auch oft frustriert über die „Unwilligen“ und deren „Ausreden“.

Je mehr ich mich mit der Persönlichkeitsentwicklung befasste, also damit was sich in unserem Inneren abspielt, vor allem bei Veränderungen, um so klarer wurde mir, wie sehr meine Kollegen und ich uns geirrt haben.

Im Übrigen kenne ich das von mir selbst doch auch nur zu gut. Meine Güte, wenn ich all meine Ideen für meine Sichtbarkeit umgesetzt hätte, wäre ich schon weltberühmt. Wenn da nicht diese Selbstzweifel und jene Ängste wären, wenn nicht weitere Gründe im Wege stehen würden, nicht wahr?! 😉

Es dämmerte mir also immer mehr: Es geht ganz oft gar nicht darum, dass wir nicht wissen, WAS zu tun wäre. Auch das WIE stellt heute zu Tage keine wirkliche Herausforderung dar. Das Internet ist voll mit Wissen.

Die eigentliche Hürde ist, dass wir unser Verhalten oft gar nicht wirklich verändern wollen. Wir wollen gar nicht wirklich sichtbar werden, weil wir Angst davor haben, was nach dieser Veränderung alles passieren könnte. Beziehungsweise ist es meist ein Sammelsurium von Ängsten, wie

  • Angst davor, abgelehnt und „verstoßen“ zu werden
  • Angst davor, herabgesetzt zu werden und das Gesicht zu verlieren
  • Angst davor, Fehler zu machen und schlimme Konsequenzen tragen zu müssen
  • Angst davor, gar keine Reaktion zu bekommen und ignoriert zu werden.

Fallen Ihnen spontan noch weitere Ängste ein? Schreiben Sie sie bitte für meine Sammlung unten als Kommentar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Die ganzen Ängste, die wir im Laufe der Lebensjahre auf Grund der gemachten Erfahrungen und Nackenschläge angesammelt haben. Sie haben sich in unserer Psyche verfestigt und regelrecht verselbständig. Man kann sie nicht mit neuem Wissen und tollen Plänen einfach mal so eben aushebeln. So gern wir das hätten.

Sich darüber aufregen, dass die eigenen Ängste irgendwie ohne einen richtigen Grund immer wieder auftauchen und uns an unpassendsten Stellen lähmen, wird sie auch nicht auflösen. Auch die daraus erwachsenen Glaubens- und Verhaltensmuster kann man nicht einfach wegradieren.

Man kann das Denken nicht auf Knopfdruck ändern

Heute wird ja viel von „neuem Mindset“ gesprochen und geschrieben. So wie ich es verstehe, geht es um eine bestimmte Art zu denken.

Wenn also ein Mensch, der eher introvertiert oder zurückhaltend ist, sein Herzensthema mehr in die Öffentlichkeit bringen möchte, so wird er eine bestimmte Art zu Denken brauchen, die ihm bis dahin vielleicht völlig fremd ist.

Das ist alles richtig. Man kann nicht neue Wege mit alten Mitteln erfolgreich bewerkstelligen, meistens zumindest.

Nur ändert sich unsere Art zu Denken nur selten dadurch, dass wir lesen oder hören, welche Art zu Denken die hilfreichere wäre, um dies oder jenes zu erreichen. Das eigene Denken und die Art und Weise, wie wir die Welt, andere Menschen und uns in diesem Umfeld erleben, kann man nicht mit Fingerschnipp verändern. Wer das von sich selbst (und anderen) erwartet, wird viele Enttäuschungen erleben. Es geht dabei um einen tiefen und oft schmerzhaften Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und nicht um irgendwelche Lappalie, die Ruck-Zuck erledigt ist.

Deswegen stehen heute die Fragen WER und WARUM im Mittelpunkt

WER – So bin ich und so bin ich nicht? Oder doch sowohl als auch?

„Wer fährt den Bus?“ oder „Wer hat das Steuer in der Hand?“ Diese Fragen sind im Coaching sehr berechtigt, wenn es um die Identitäts-Frage geht.

Wir alle haben ja ein bestimmtes Bild von uns  – das ist unsere Identität. Und wir haben viele Bilder in unseren Köpfen, wie jemand zu sein hat, der dieses oder jenes Etikett trägt.

Wenn jemand zum Beispiel zu mir sagt: „Ich bin introvertiert, deswegen passt das nicht zu mir.“, dann ist es für mich eine klare Einladung, genau nachzufragen,

  • was macht einen Introvertierten aus,
  • weshalb genau das nicht zu einem Introvertierten passt,
  • was zu einem Introvertierten stattdessen passt,
  • wer diese Regel aufgestellt hat,
  • ob es dazu Ausnahmen geben könnte und wie sie aussehen würden.

Das erste Ergebnis ist meist, dass hier einige Zusammenhänge á la „Wenn man so ist, kann man das nicht“ aufgelöst werden und diese Regel plötzlich doch gar nicht mehr so starr ist, wie zuerst angenommen.

Nun habe ich vorhin schon geschrieben, dass allein dadurch, dass ich als Coach etwas sage oder hinterfrage, wenig im Denk- und Glaubenssystem meines Coachees ändert.

Es geht hier vor allem darum, die Identität – also das Bild, das man von sich selbst hat – zu erweitern. Kein Mensch ist nur so oder so. Denn auch der Introvertierteste und Zurückhaltendste erlebt Momente, in denen er gar nicht zurückhaltend ist. Das heißt, es gibt immer noch andere Persönlichkeitsanteile, die vielleicht nicht so oft ans Licht kommen, doch sie sind trotzdem da.

Auch die Verhaltens-Muster und innere Konflikte herauszufinden und zu bearbeiten, gehört dazu. Wenn z.B. der Introvertierte Anteil sehr viel Raum bekommt in der eigenen Identität und die eigene „Plaudertasche“ stark unterdrückt, weil das eben nicht zu einem Introvertierten passt, dann wird die Person jedesmal, wenn Sie ins Plaudern kommt, schlechte Gefühle bekommen und sich selbst den Mund „zuhalten“.

Das gleiche gilt für alle Überzeugungen, die man unter „Nicht richtig/nicht gut genug“ verbuchen kann. Gerade die kritischen Stimmen im eigenen Kopf haben oft eine starke Machtposition und regieren aus dem Untergrund. So viel zu der Frage „Wer hat das Steuer in der Hand?“.

Wer versucht, sie zu übergehen und sich Dinge vornimmt, die von solchen Instanzen nicht abgenickt worden sind, wird sich schwer wundern, warum man von Nebenwirkungen wie Lähmung oder sogar schwere Selbstkasteiung überrollt wird.

Unsere Psyche ist sehr komplex und lässt sich nicht mit Gewalt zu etwas zwingen.

Wenn es dieser Person dann aber mit meiner Unterstützung gelingt, sich von vielen Etiketten zu lösen und zu erkennen, dass sie viel mehr Qualitäten zur Verfügung hat als sie es je geglaubt hat. Dann ist sie schon wesentlich freier und kann sich viel flexibler und entspannter zeigen.

WARUM – Wenn das Herz höher schlägt

„Wenn die Motivation nicht stark genug ist, mach das Ziel größer!“, sagte mein NLP-Lehrer. Und er hatte sooo recht.

Wenn mich heute jemand fragt, ob es sinnvoll ist für die größere Sichtbarkeit und bessere Vermarktung der eigenen Produkte eine Facebook-Seite zu machen, dann frage ich als erstes: „WOZU? Um was damit zu erreichen? Um was zu erzählen?“ Die wenigsten haben eine Antwort auf diese Frage. Meist kommt schwammiges: „Na ja, äh, um Kunden zu finden.“

Natürlich sind Anzahl der Kunden und Umsatz wichtig, wozu hat man denn sonst ein Unternehmen gegründet. Und natürlich ist auch die Anzahl der „Gefällt mir“ nicht ganz unwichtig. Doch kein Mensch interessiert sich für eine Facebook-Seite, auch wenn Sie noch so viele Likes hat, die mit dem alleinigen Ziel betrieben wird, Kunden zu finden.

Genauso wenig würde ein Chef Sie befördern, wenn er wüsste, es geht Ihnen nur ums Geld oder Prestige.

Ist doch logisch! Geht Ihnen bei den anderen doch auch nicht anders.

Es geht also um Ihr WARUM

  • Was lässt sie ins Schwärmen geraten?
  • Bei welchem Thema reden Sie wie ein Wasserfall, auch wenn Sie sonst eher zurückhaltend sind?
  • Warum machen Sie das, was Sie machen?
  • Warum machen Sie ausgerechnet das und nicht etwas anderes?
  • Was fasziniert sie daran?

Wenn Sie das herausfinden, dann wissen Sie was Ihr Herzensthema ist! Und das ist das, was andere Menschen interessiert: Dieser deutlich wahrnehmbarer einzigartiger „Duft“ Ihres Herzensthemas, Ihrer Leidenschaft. Wenn das bei bei allem, was Sie machen und wie Sie es von sich geben durchkommt – das ist das, was andere erfahren wollen und das ist auch das, was wirklich überzeugt.

Und genau dieses Thema lässt Sie so manche Hürde und Angst überwinden, um es in die Welt zu bringen. Man muss es sich nur richtig klar und groß vorstellen.

Mein Herzensthema ist es zurückhaltenden, eher introvertierten Menschen zu helfen, sich von ihren Ängsten, Selbstzweifeln und Widerständen zu befreien. Damit die Welt die Möglichkeit bekommt, endlich zu sehen, wie wertvoll sie sind und was sie zu geben haben.

Das Herzensthema meiner Kunden herauszufinden und richtig rund zu machen, lässt auch mein Herz deutlich schneller schlagen. 😀

Und wenn dieses Fundament mit dem WER und dem WARUM verankert ist,  dann steht gar nichts mehr im Wege, konkrete Maßnahmen und Strategien zu planen und durchzuführen, so wie ich es am Anfang beschrieben habe.

Und noch mal zum Begriff „Sichtbarkeit“

Heute hat sich das Wort „Sichtbarkeit“ stark etabliert. Es gibt viele Coaches, Social Media Berater, WordPress-Designer und Trainer, die neuerdings Angebote unter dem Begriff Sichtbarkeit haben. Das ist natürlich sehr gut für die Verankerung des Begriffes „Sichtbarkeit“ mit dem Marketing-Gedanken, was vor 3 Jahren noch überhaupt nicht der Fall war, als ich damals den Namen ausgewählt habe. Und sicherlich ist jedes Angebot anders und auf die eigene Art wertvoll.

Andererseits ist es natürlich für Sie jetzt nicht mehr einfach zu unterscheiden, was mit der Sichtbarkeit von den einzelnen Anbietern konkret gemeint ist.

Das ist mir so richtig klar geworden, als Jutta Beyer aus meinem Erfolgsteam, die in Sachen Sichtbarkeit in Social-Media unterwegs ist, sagte: „Sichtbarkeit wie du sie meinst ist viel größer. Das ist wahrscheinlich nicht jedem klar.“  Das war der Impuls für diesen Artikel. Vielen Dank, liebe Jutta!

Danke und Bitte

Vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie bis zum Ende gelesen haben! Wow! Das zeigt mir, dass Sie sich offensichtlich für mein Herzensthema interessieren. Hach … 🙂

Darf ich Sie um eine Rückmeldung bieten? Wie ist es für Sie: wussten Sie schon früher, wie ich Sichtbarkeit verstehe? Fanden Sie meine Erklärungen in diesem Artikel verständlich? Oder bin ich vielleicht zu umständlich und setze zu viel voraus?

Schreiben Sie gern einen Kommentar, oder wenn es Ihnen lieber ist, eine Privatnachricht: Kontakt

Ich bin Ihnen für Ihr Feedback sehr dankbar!

Herzliche Grüße

Natalie Schnack

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14 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Natalie,

    das ist sehr einfühlsam geschrieben und trifft in vielen Passagen auch meine eigene Erlebniswelt. Die Schlüsse, die Du aus Deinen Coaching-Erfahrungen ziehst, finde ich bemerkenswert. Du nimmst den Menschen, der Dir gegenübertritt und Unterstützung erwartet, umfassender wahr, als Was- und Wie-Fragen das jemals könnten.
    Ich wünsche Dir Erfolg mit diesem Ansatz und Kunden, die sich mit Dir auf eine etwas andere Reise begeben.
    Herzliche Grüße,
    Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang,

      vielen Dank! Ich freue mich besonders, dass du es auch so erlebst, das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 🙂

      Und ich danke dir sehr für die Erfolgs-Wünsche! Es würde mich sehr glücklich machen, möglichst viele Menschen auf der Reise in die Sichtbarkeit zu begleiten.

      Herzliche Grüße
      Natalie

  2. Liebe Natalie,

    wow. Aus jeder Zeile liest man heraus, wie wichtig dir dein Herzensthema ist und dass du genau weißt, „wie der Hase läuft“ und wo du ansetzen musst, um deinen Kunden zu helfen.

    Und du hast ja so recht, mit dem was du schreibst!

    Danke für die Erwähnung 🙂 Ich glaube mein Beispiel war: „Es nützt nichts, wenn ich einem Kunden empfehle in Facebook-Gruppen aktiv zu werden um sichtbarer zu werden, wenn er es aus Angst vor Rückfragen oder Kommentaren doch nicht tut“ oder so ähnlich.

    Du hast mich übrigens auch inspiriert, ich schreibe an einem Artikel über Themenfindung für Blogger, der auch diese Ängste aufgreift 😉

    Ich finde übrigens, dass sehr gut rüberkommt, was du meinst. Und ich bin mir sicher, du hast dein richtiges Herzensthema gefunden und kannst vielen helfen, ihr eigenes Herzensthema sichtbarer anzugehen 🙂

    Lieben Gruß
    Jutta

    1. Liebe Jutta,

      ich danke dir! Bei solchen Rückmeldungen geht mir natürlich das Herz so richtig auf. 😀

      Wie schön, dass auch du die Erfahrungen in deiner Arbeit machst, die meine Erkenntnisse bestätigen. Eine gute Freundin sagt immer: „Wissen ist der Trostpreis.“, und das trifft gerade bei Veränderungen, die einen persönlich betreffen, genau den Kern davon, was ich im Coaching erlebe.

      Ich freue mich, dass ich Euch, mein Erfolgsteam, an meiner Seite habe. Denn die Reise, die ich nun selbst antrete – mein eigenes Herzensthema richtig sichtbar zu machen – birgt ja auch so manche Untiefe und fordert mich sehr heraus.
      Vielen Dank dafür!

      Herzliche Grüße
      Natalie

  3. Liebe Natalie,
    herzlichen Dank für den schönen Artikel. Er gibt sicher Vielen die Idee, das eigene Leben – beruflich oder privat – mal von einer anderen Seite zu betrachten.
    Das Beste, was uns passieren kann, ist, aus unseren eigenen Handlungen zu lernen. Und das geschieht immer dann, wenn wir es wagen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Dazu gehört viel Mut, denn man geht das Wagnis ein, sich selbst zu begegnen. Das ist nicht immer spaßig 🙂 Ganz offensichtlich bist du diesen Weg gegangen – herzliche Gratulation!
    Ich wünsche dir viel Erfolg in deinem weiteren Tun und grüße dich
    Beatrix

    1. Liebe Beatrix,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Ein Blick über den Tellerrand hinaus ist etwas sehr wichtiges, finde ich. Und wie du auch schreibst, fordert dieser uns heraus, mal mehr, mal weniger.
      Ich freue mich immer sehr, wenn es mir persönlich gelingt, so einen Blick zu tun. Das ist für mich Weiterentwicklung. Und ich will und kann nicht mehr damit aufhören.

      Auch dir herzlichen Dank für deine schönen Zeilen. Sie zeigen, dass auch du weißt, was ein Blick über den Tellerrand bedeutet.

      Alles Gute für dich!

      Herzliche Grüße
      Natalie

  4. Hallo Natalie,

    das ist ein ganz toller Artikel! Dein Herzensthema kommt fantastisch gut rüber und gleichzeitig macht dein Artikel all‘ denen viel Mut, die sich selbst nicht verstehen, warum sie nicht „einfach rausgehen“ mit ihren Themen.

    Auch ich gehöre ja zu denen, die anderen gerne mal rät, „einfach sichtbar zu werden“ und ihr Wissen in die Welt zu bringen – und muss gestehen, dass mir dann oft dieser ganzheitliche Blick fehlt, den du hier vertrittst. Jetzt werde ich das mal besser im Hinterkopf haben.

    Wie ich dich bisher wahrgenommen hatte? Doch, das passt eigentlich schon ganz gut zu dem, was du hier in Worte gefasst hast: Du bist für mich die Sichtbarkeitsberaterin für eher „leise Menschen“.

    Welche Ängste mir noch einfallen, die einen abhalten? Die Angst, dass doch niemand zuhört. Dass man sich Mühe macht und keine Reaktion kommt (das ist dann eine Form des Zurückgewiesenwerdens). Oder die Angst, dass man irgendwie missverstanden und kritisiert wird. Die Angst, bei einigen ein kritisches Naserümpfen hervorzurufen. usw.

    🙂 Lieber Gruß
    Marit

    1. Liebe Marit,

      herzlichen Dank für deine tolle Rückmeldung! Und dafür, dass du ordentlich für die Sichtbarkeit dieses Artikels in Social Media gesorgt hast! Wow!

      Ich freue mich sehr, dass es mir hier offensichtlich gelungen ist, sowohl persönlich als auch mehrwertig zu schreiben. Es ist gar nicht so einfach da die richtige Dosis zu treffen, finde ich.

      Vielen Dank auch für die Rückmeldung, dass du mich mit meinem Thema schon so wahrgenommen hast und für die Ergänzung der Ängste, die uns auf dem Weg zur Sichtbarkeit begleiten können.

      Ich freue mich sehr auf mein erstes Coaching-Programm, dass ich mit deiner Hilfe erstelle. Es ist gerade eine sehr aufregende Zeit!

      Herzliche Grüße
      Natalie

  5. Liebe Natalie,

    ich habe mich für deine (tolle) Stimme bzw. entschieden, zu hören und auch zu lesen, was du deinen Lesern mit auf den Weg geben willst. Ich habe verstanden, die Ent_wicklung eines jeden es auf seinem Weg braucht um das Was und Warum erzeugen.

    Mich beeindruckt immer mehr und immer wieder, wie sichtbarer du selbst geworden bist, zumindest in der Zeit, in der ich dich bis jetzt kennen lernen konnte. Und da will ich auch noch hin :-). Jedenfalls ein schöner Artikel, der einlädt, motiviert und Mut macht! Danke!

    1. Liebe Susanne,

      vielen lieben Dank für deine Rückmeldung zum Artikel und dazu, wie du meine eigene Entwicklung wahrnimmst. Freu!!!

      Dir wünsche ich ganz viel Erfolg auf deinem Weg in die Sichtbarkeit! Und hoffe, diese Entwicklung auch weiterhin mitzubekommen. 🙂

      Herzliche Grüße
      Natalie

  6. Liebe Natalie,

    dass du Sichtbarkeit größer denkst, das tut so gut! Mir war gar nicht bewusst, dass du mit dem Begriff so eine Trendsetterin warst – und auch jetzt wieder beweist, dass mehr dazu gehört als schicke Aktionen.

    Die wahren Hürden liegen Innen und genau das macht unsere Arbeit als Coaches so spannend. Indem jeder, der bereit ist nach Innen zu lauschen, an seine eigenen Restriktionen herankommt, erlebt er einen Zugewinn an Freiraum, der so viel wertvoller ist als nur die nächste Kampagne zu planen.

    Das WAS und WIE durch das WER bin ich? + WARUM agiere ich? zu ersetzen finde ich wundervoll prägnant. Danke für deine Sichtweise dazu und das Herzblut, das aus deinen Zeilen spricht.

    Beim Thema Introvertierte gebe ich allerdings zu beachten, dass wir ja so viel mehr sind als nur zurückhaltend. Ich kenne viele (mich eingeschlossen), die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so zurückhaltend rüber kommen und durchaus gut ihren Standpunkt vertreten. Sichtbarkeit hat für mich dann viel mit Work-Life-Balance zu tun, weil ich am besten in Eigenzeit regeneriere und darauf achten muss, dass ich mich nicht zu sehr im Außen auspowere. Damit sind Intros für mich nicht einfach generell leise, sondern eher hin und wieder gern bewusst still. Aber ich glaube, die nimmst du auch mit ins Visier, oder?

    Viele Grüße
    Silke

  7. Liebe Silke,

    herzlichen Dank für deinen Kommentar! Wie schön, dass wir die Dinge ähnlich sehen und als Kolleginnen uns gut befruchten können.

    Natürlich hast du recht, wenn du darauf hinweist, dass es viele Introvertierte gibt, die durchaus ihren Weg in die Sichtbarkeit gehen, so wie wir beide. Die Frage ist natürlich, mit welchem Angang und unter Nutzung welcher Kraft und Energie. Denn wie du auch schreibst, artet es dann oft darin aus, dass man sich im Außen auspowert, weil man oft den extrovertierten Vorbildern und Idealen nacheifert.

    Die Herausforderung ist immer, ob man schon sichtbar ist oder noch nicht, die eigene Introversion als etwas „normales“ und zu sich gehöriges annimmt und den eigenen Weg findet, aus den hinteren Reihen rauszukommen. Das heißt auch, dass wir Werkzeuge finden müssen, die zu unserem Wesen passen, statt uns an Ratschlägen und Allheilmitteln zu orientieren.

    Und da ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Also ran!

    Herzliche Grüße
    Natalie

  8. Liebe Natalie,
    vielen vielen Dank für diesen Artikel. Er trifft mich mal wieder mitten ins Herz. Ich könnte jetzt wahnsinnig viel dazu schreiben, aber will ich gar nicht. Nur so viel, du machst stark und treibst einen an. Ich bin auch introvertiert aber habe eigentlich kein Problem damit meine Wünsche, Ziele usw. zu zeigen, oft habe ich dabei Herzklopfen, weil ich mich mal wieder getraut habe und dran bleibe. Ich werde immer besser 😉 Aber es kostet Überwindung und oft frage ich mich dann, war das jetzt überhaupt gut, richtig oder oder oder.
    Egal, ich bin ich selbst und will mich nicht verbiegen. Die Gründe oben stelle ich auch ganz oft bei meinen Kunden fest. Auch ich coache, etwas anders, aber letztendlich kommt es auf das Gleiche raus.
    Weiter so, danke 🙂
    Ni

    1. Liebe Ni,

      vielen lieben Dank für dein tolles Feedback und deine persönlichen Erfahrungen! Ja, uns verbiegen haben wir nicht nötig. Und dass uns jeder Gang nach Außen etwas Überwindung kostet – was soll’s, das gehört zu uns 🙂

      Dir viel Erfolg für deinen Weg und für deine Kunden.

      Herzliche Grüße
      Natalie 🙂

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